Oase fuer alle Sinne

Interview Trendscout Torsten Müller spricht über visionäres Bad Spa und Hotel-Design
Interview Trendscout Torsten Müller spricht über visionäres Bad Spa und Hotel-Design

Oase fuer alle Sinne der Designer Torsten Müller im INTERVIEW mit dem Lifestyle Magazin HOTEL INTERIOR


Der erfolgreiche Designer Torsten Müller befasst sich seit über 20 Jahren mit dem Thema Bad was für Ihn eine „Oase fuer alle Sinne“ ist und lüftet heute einige seiner gut gehüteten Geheimnisse rund um den Luxus dieses Interior-Bereiches.

Erschienen im November 2019 beim Winkler Medien Verlag GmbH aus München das Interview führte Gabriela Reckstat mit Design by Torsten Müller

Hotel Interior Magazin München
Interview Trendscout Torsten Müller spricht über visionäres Bad Spa und Hotel-Design

Was ist das Unverwechselbare am „Design Torsten Müller“?

Ein Bad soll immer mehr zum Ort der Ruhe werden, ein Ort, an dem man neue Energie tanken kann. Mir ist von daher sehr wichtig, dass bei der Badplanung ob im Privatbereich oder im Hotel alle fünf Sinne angesprochen werden. Wie dafür die jeweilige Gestaltung eines Badezimmers aussieht, hängt von den Wünschen und Anregungen des Kunden ab. Wir gestalten ein individuelles Design-Konzept – ergänzt von Inspirationen für Materialien, Licht, Design-Elementen bis Möbel. Bei der Materialauswahl greifen wir auf einen Pool exklusiver Hersteller und Lieferanten aus der ganzen Welt zurück, wie beispielsweise Thassos-Marmor aus Griechenland, Rosengranit aus Ägypten oder mit Erinnerungen aufgeladenes, uraltes Olivenholz aus Italien. Handgefertige Skizzen und Collagen führen wir zu einer 3D-Raumvisualisierung zusammen, umso Schritt für Schritt ein Traumbad nach Maß Wirklichkeit werden zu lassen.

Welche aktuellen Trends gibt es inder Badgestaltung für Hotels?

Viele Hotels bieten heute Themenzimmer oder -suiten an, orientiert an Kulturen, Künstlern oder der Region, in der sich das Hotel befindet – diese Zitate werden in das Bad-Design miteinbezogen. Dieses unterliegt aber auch modischenTrends. Herrschten in den letzten Jahren Brauntöne bis zu Eisenoxidschwarz sowie Grautöne in Betonoptik vor, kehrt das Weiß wieder zurück ins Bad, werden Armaturen im sanften Mattweiß oder-schwarz angeboten. Der Trend geht ganz klar weg von Fliesen, denn Fugen wirken unruhig, das Gegenteil von dem, was im Badezimmer erreicht werden soll. Wenn ich sie noch einsetze, dann zumeist im Großformat. Bei entsprechender Raumgröße sollte für eine optimale Bewegungsfreiheit die Dusche 1,40 x 1,40 Meter groß sein. Eine beheizte Sitzbank ist insbesondere für ältere Menschen angenehm für den Relax-Modus. Im Zuge der Revitalisierung des Körpers, die für uns immer wichtiger wird, gewinnt zudem die Dampfdusche an Bedeutung. Denn Duft, Licht und aufgeheiztes Wasser sind das perfekte Zusammenspiel für eine „Oase fuer alle Sinne“

„Das Bad ist für mich der energetischste Raum im Haus.“ sagt Torsten Müller aus Bad Honnef nähe Köln/Bonn

Worauf kommt es bei der Lichtplanung im Bad an?

Mit Licht-Design kann man Stimmungen aufnehmen, diese intensivieren und verstärken. Licht sollte motivieren und zugleich entspannen, über Smart Home zu steuern sein: in drei für den Gast nachvollziehbaren Optionen. Blaues Licht entspannt, rotes Licht wärmt, grünes Licht schenkt neue Kraft, gelbes Licht Vitalität. Indirekte Beleuchtung – Lichtvoute – vergrößert den Raum, Akzentbeleuchtung setzt Objekte in Szene. Vielen Dank für das Gespräch sagt: Gabriela Reckstat

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Kirchstr. 3
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53604 Bad Honnef

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