Dusch-WC mit Internet-Anschluss – smart home im Bad

Pop up my Bathroom zeigt den Aufbruch des Bades in Richtung Customizing bei Industrie und Handwerk: Neben einem stetigen Innovationsschub aus dem Bereich Digitalisierung und Impulsen aus dem 3D-Druck wird das Innovative Bathroom neue Nutzungsmöglichkeiten erfüllen müssen – sowohl in großen als auch in kleineren Bädern. Foto: Karsten Jipp; Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS)
Pop up my Bathroom zeigt den Aufbruch des Bades in Richtung Customizing bei Industrie und Handwerk: Neben einem stetigen Innovationsschub aus dem Bereich Digitalisierung und Impulsen aus dem 3D-Druck wird das Innovative Bathroom neue Nutzungsmöglichkeiten erfüllen müssen – sowohl in großen als auch in kleineren Bädern. Foto: Karsten Jipp; Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS)

Dusch-WC mit Internet-Anschluss – smart home im Bad

Trend: 08 Innovative Bathroom – In den Startlöchern zu einer smarten Revolution

Wie sieht das Badezimmer der Zukunft aus? Welche neuen Technologien und gesellschaftliche Entwicklungen werden das Badezimmer nachhaltig beeinflussen? Neben dem Innovationsschub aus dem Bereich der Digitalisierung wird das Badezimmer neue Nutzungsmöglichkeiten erfüllen müssen.

Neben den aktuellen und realistisch umsetzbaren Trends wagt die Branche natürlich auch einen Blick in die Zukunft des Badezimmers. Und die scheint gerade dank technischer und technologischer Innovationen sehr viel menschlicher zu werden. So könnte etwa die Entkopplung der Produkte vom Leitungssystem und somit die architektonische Loslösung von der Wand dem Interior Design ganz neue Ansatzpunkte für eine wohnliche Badplanung bieten. Das Dusch-WC mit Internet-Anschluss könnte gar zur diskreten Gesundheitszentrale avancieren, die per Sensoren die wichtigsten Messwerte direkt an den Hausarzt sendet – ein Sicherheitsnetz nicht nur für ältere, sondern auch für jüngere Menschen mit chronischen Erkrankungen. Auch Applikationen wie im Boden eingelassene Sensorsysteme für Beleuchtung und Sturz-Alarm sind im Badezimmer bereits umsetzbar.

Pop up my Bathroom zeigt den Aufbruch des Bades in Richtung Customizing bei Industrie und Handwerk: Neben einem stetigen Innovationsschub aus dem Bereich Digitalisierung und Impulsen aus dem 3D-Druck wird das Innovative Bathroom neue Nutzungsmöglichkeiten erfüllen müssen – sowohl in großen als auch in kleineren Bädern.
Foto: Karsten Jipp; Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS)

Alles ist möglich: Materialien nach Wunsch und individualisierte Produkte vom Band

Innovative wasserresistente Materialien imitieren heute auf optische und oft auch haptische Weise alle möglichen Gestaltungselemente des Interior Designs – sei es in Holz-, Beton- oder Metall-Anmutung. Auch das lange abgelehnte Thema Holz im Bad wird mit neuen Vollholz-Badmöbeln wieder mutig besetzt. Mit innovativen, wasserresistenten Parkett- oder PVC-Systemen und Fliesen in Holz-Optik lässt sich das Thema über den gesamten Raum bespielen, und selbst Duschflächen können in der passenden Fliesen-Optik bedruckt werden: So werden etwa in der neuen Duschwannenserie Subway Infinity nicht nur eine große Modellvielfalt und individuelle Gestaltungsfreiheit zusammengeführt – die selbst für schwierige Raumsituationen passend schneidbare keramische Duschwanne lässt sich dank der innovativen ViPrint Dekore auch zu ausgewählten Fliesenkollektionen von Villeroy & Boch einheitlich bedrucken. Einen ganzen Wald holen die OnLaser-Glasduschen der Modellreihe Letizia vom Duschabtrennungsspezialisten glassdouche ins Badezimmer; die aufgelasterten statt bedruckten Motive sollen widerstandsfähiger und auch bei schwachem Licht gut sichtbar sein. Das interaktive Bedienelement für die Dusche Axor One  vereint die Steuerung mehrerer Brausenfunktionen sowie die Wasserregulierung in einem Element und soll besonders einfach und intuitiv zu bedienen sein. Und auch ein Dusch-WC sollte im Innovative Bathroom nicht fehlen – wie hier im Foto das Geberit AquaClean Mera.

Das Thema Individualisierung wird auch bei der Badewannen-Kollektion Squaro Edge 12 (Villeroy & Boch) großgeschrieben. Inspiriert vom Farbenspiel der Jahreszeiten in Paris entwickelte die Designerin Gesa Hansen ein neues Farbkonzept. Mehr als 200 harmonische Schürzenfarben eröffnen ein großes Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten und verleihen der Badewanne einen höchst individuellen Rahmen – auf Wunsch sogar in der ganz eigenen Farbe.

Viele Nutzungsmöglichkeiten für unterschiedliche Platzverhältnisse

Viele Nutzungsmöglichkeiten für unterschiedliche Platzverhältnisse Bei der räumlichen Entwicklung des Badezimmers ist eine zweigeteilte Entwicklung zu erwarten: Während es auf der einen Seite bei Ein- und Zweifamilienhäusern einen Raumgewinn bei Renovation und Neubau sowie einen Trend zum Zweit-, Dritt- oder Gäste-Badezimmer gibt, ist auf der anderen Seite speziell im urbanen Umfeld eine Konzentration auf kleinere Räume von hoher Funktionalität und Qualität zu erwarten. Hierfür entwickelt die Sanitärindustrie zunehmend platz- und raumsparende Produkte mit dem Ziel, viele Nutzungsmöglichkeiten zur gewährleisten und möglichst viel Stauraum anzubieten. Hinzu kommen neue Konzepte für gemeinschaftlich genutzte und damit halböffentliche Badehäuser, die in Modellprojekten erprobt werden; sie könnten künftig in Ballungsräumen die Attraktivität von Neubauprojekten für eine exklusive Nutzergemeinschaft erhöhen. In der Branche werden zudem ganz neue Raum- und Standortkonzepte diskutiert, etwa für den Wellness-Bereich, in dem sich nach skandinavischem Vorbild neue Formen der Badkultur etablieren könnten. Und last but not least ist durch den Einzug des Themas Fitness ins Badezimmer eine weitere Trendwelle zu erwarten. Das Badezimmer wird so über die altbekannten Nutzungsfunktionen hinaus erweitert.
Foto: Karsten Jipp; Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS)

Bei der räumlichen Entwicklung des Badezimmers ist eine zweigeteilte Entwicklung zu erwarten: Während es auf der einen Seite bei Ein- und Zweifamilienhäusern einen Raumgewinn bei Renovation und Neubau sowie einen Trend zum Zweit-, Dritt- oder Gäste-Badezimmer gibt, ist auf der anderen Seite speziell im urbanen Umfeld eine Konzentration auf kleinere Räume von hoher Funktionalität und Qualität zu erwarten. Hierfür entwickelt die Sanitärindustrie zunehmend platz- und raumsparende Produkte mit dem Ziel, viele Nutzungsmöglichkeiten zur gewährleisten und möglichst viel Stauraum anzubieten.

Hinzu kommen neue Konzepte für gemeinschaftlich genutzte und damit halböffentliche Badehäuser, die in Modellprojekten erprobt werden; sie könnten künftig in Ballungsräumen die Attraktivität von Neubauprojekten für eine exklusive Nutzergemeinschaft erhöhen. In der Branche werden zudem ganz neue Raum- und Standortkonzepte diskutiert, etwa für den Wellness-Bereich, in dem sich nach skandinavischem Vorbild neue Formen der Badkultur etablieren könnten. Und last but not least ist durch den Einzug des Themas Fitness ins Badezimmer eine weitere Trendwelle zu erwarten. Das Badezimmer wird so über die altbekannten Nutzungsfunktionen hinaus erweitert.

Innovative Bathroom: Individualisierung, Digitalisierung und ein Fenster in eine vom 3D-Druck revolutionierte Zukunft

Foto: Karsten Jipp; Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS)
Pop up my Bathroom zeigt den Aufbruch des Bades in Richtung Customizing bei Industrie und Handwerk: Neben einem stetigen Innovationsschub aus dem Bereich Digitalisierung und Impulsen aus dem 3D-Druck wird das Innovative Bathroom neue Nutzungsmöglichkeiten erfüllen müssen – sowohl in großen als auch in kleineren Bädern.

Die Entwicklung marktreifer Produkte und Installationselemente über den 3D-Druck scheint nur noch eine Frage der Zeit. Im Sanitärbereich bietet sich ein weites Einsatzfeld. Erste Versuche wurden bereits vom Sanitärhersteller American Standard vorgestellt: So wurde das Gehäuse der Armaturenlinie DXV von einem 3D-Drucker aus Metall ausgedruckt und ist im zusammengebauten Zustand funktionsfähig. Noch benötigt dieser Ausdruck rund 24 Stunden, und das Druck-Ergebnis muss noch bearbeitet werden, weil die Oberfläche rau ist. Dennoch ist absehbar, dass sich die Drucktechnologie weiter verbessern und auch in Bezug auf die Größe der Druckobjekte weniger eingeschränkt sein wird, sodass sie sich zu einer Massenanwendung entwickeln dürfte. So können in Zukunft nicht nur Ersatzteile unkompliziert nach Original-Files der Hersteller repliziert werden, sondern auch kleinere Accessoires oder Armaturen nach Vorbild oder nach eigenen Vorstellungen ausgedruckt werden. Mehr Individualität im Bad geht dann nicht mehr.

Foto: Karsten Jipp; Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS)
Pop up my Bathroom zeigt den Aufbruch des Bades in Richtung Customizing bei Industrie und Handwerk: Neben einem stetigen Innovationsschub aus dem Bereich Digitalisierung und Impulsen aus dem 3D-Druck wird das Innovative Bathroom neue Nutzungsmöglichkeiten erfüllen müssen – sowohl in großen als auch in kleineren Bädern.

Styling

Die raue, offene Beton-Optik zeugt von einem modernen Einrichtungsstil im urbanen Umfeld. Kombiniert mit Sanitärprodukten und Fliesen, die von der Natur inspiriert sind, ergibt sich ein spannender Kontrast im Interior Design. Die zweite Hälfte des Sets ist noch im Rohbau und steht für die vielen neuen Möglichkeiten der Badezimmergestaltung

3 Kommentare

  • Hi,toller Beitrag, habe aber wenig über das Internet im Badezimmer gefunden. Was meinten Sie damit? So wie Smart Home? Ich wünsche mir, dass ich z.B. nach der Arbeit über das App meine Badewanne fühlen könnte, die Temperatur und das Badeschaum einstellen usw.
    Allgemein, bin ich für mehr Technik im Bad. Händetrockner u.a. Also, ich weiß, wir sind es gewohnt, dass ein Händetrockner etwas für öffentliche Toiletten wäre, aber ich finde, dass es auch daheim nicht schaden würde!
    Wie z.B. die stillvollen Geräte hier: >link wurde entfernt< . Zu dem Ausstattungsbeispiel aus dem Artikel passt am besten die braune Farbe.VG Anne-Katrin

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    • Liebsten Dank für ihr Feedback Frau Anne-Katrin den Werbeblock haben wir allerdings heraus genommen 😉

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